Kulturort Wintringer Kapelle    
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Ingo Bracke
 

Apfelfelder,

Raum_Boden_Apfel_Installation. Äpfel verschiedener Sorten und Färbungen im Gewächshaus auf den Pflanztischen: Zwei Farbfelder aus je 7 x 7 = 49 Äpfeln an der "Kapelle" im Verlauf der Grundmauern: Reihung in der Breite von vier Äpfeln. In seiner Bodeninstallation lotet Ingo Bracke die kontextbezogene Bedeutung des Apfels aus: Die Wintringer Hofgründung wird heute als biologisch ausgerichteter Landwirtschaftsbetrieb bewirtschaftet, in dem bereits im Mittelalter Äpfel angebaut wurden. Im Bereich der Gewächshäuser überwiegt die Konotation des Apfels als gesundes Lebensmittel. Im Umfeld der Kapelle kommt eher der Symbolgehalt der verbotenen Frucht aus dem biblischen Schöpfungsmythos zum Tragen.

Ingo Bracke, geboren 1972 | 1992–95, Studium der Innenarchitektur | 1995–97, Stipendien für Barcelona, Studien der Architektur, Bildenden Kunst und Bühnenbild u. a. bei Eric Miralles
und Carme Pinos | 1997–2000, Studium Szenografie, Abschluss als DiplomIngenieur Innenarchitektur/Szenografie | 2000, DAAD Stipendium zur Diplomarbeitsrealisation in Barcelona | 2000–2002, freiberufliche Tätigkeit als Bühnenbildner, Lichtgestalter, AusstellungsArchitekt und Installationskünstler | Seit 2002, Studium der Freien Kunst/Mixed Media an der HbK Saar bei Prof. Christina Kubisch