Kulturort Wintringer Kapelle    
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KlangBildSkulptur
 

Die Bedeutung der Skulptur hat, wie auch der eigentliche Standort für den die Wintringer Madonna geschaffen wurde, im Laufe der Jahrhunderte eine große Wandlung erfahren.
In der Gegenüberstellung von Musik, Lyrik und improvisierender Malerei, versuchte das Trio mittelalterliche Fäden wieder aufzugreifen, um sich dadurch dieser Skulptur anzunähern. Hierbei ging es Roland Kunz, Bernd Wegener und Andrea Denise um das Experiment des Sichtund Hörbarmachens einer historischen künstlerischen Setzung. Mit ihren Interpretationen unternahmen sie einen Versuch, zwischen den künstlerischen Aussagen des Mittelalters und heutiger Kunstformen zu vermitteln.

Roland Kunz, der die Formation zu dieser Performance zusammenbrachte, ist u. a. bekannt durch seine Kompositionen, die immer wieder historische Zeitstrahle abtasten. In seinen Arrangements eröffnen sich Zeitschächte, die stellenweise auch ins Mittelalter zurückgreifen. Durch seine Art zu komponieren und zu singen erschließt er den Zuhörern imaginäre, bildkräftige Welten.