Kulturort Wintringer Kapelle    
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Gedanken zu den Arbeiten von Andreas Kuhnlein


"Der Philosoph sieht mit einer Mischung aus Neid und schlechtem Gewissen auf die Wiederkehr der Bilder im Kontext menschlich verständlicher Sinnfragen. Seit die Philosophie in die Krise geraten ist, - weil sie sich in postmoderner Offenheit die Fragen nach Wahrheit und Glück nicht mehr mit Sicherheit zu beantworten traut, - hat die bildende Kunst eine Lücke für Sinnstiftung genutzt. Weil in postmoderner Medienbeliebigkeit die Möglichkeiten des Bildes betörend sinnzerstörend und manipuliert suggestiv eingesetzt werden, könnten Bilder, die desillusionieren und Sinn stiften, Mut machen. Nicht nur der Philosoph, sondern jeder, der an einem in Wahrheit gelungenen Leben interessiert ist, wird in expressiver Weise ins Bild gezogen. Der Künstler organisiert kein blasses Vorstellungsbild, er schneidet eine Matrix, in der Zukunftsperspektiven sich andeuten."

Prof. Dr. Alexius J. Bucher
(Auszug aus dem Text "Menschenenbilder | Sinnstiftend")


"Die Dramatik und die Ausdruckskraft, die von jeher innig mit der bildenden Kunst verbunden sind, erreichen im Werk von Andreas Kuhnlein einen neuen und zeitgenössischen Höhepunkt..."

Wim van der Beek, Kunstkritiker, Holland, 2002


"Andreas Kuhnlein fordert sein Publikum mit Nachdruck auf zur Reflektion seiner irdischen Existenz. Seine Baumkunst mit ihren zerklüfteten Protagonisten in existentiellen Situationen ist so elegisch wie narrativ, so verschwiegen wie beredt und gehört in den Kreis gewichtiger Skulptur des 20. Jahrhunderts
..."

Dorothee Baer-Bogenschütz, Kunstjournalistin, 2003